Halloweenerli mit falschem Blätterteig

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Würstel – schief gewickelt.

Für den traditionellen Festtag vor Allerheiligen kaufe ich Süssigkeiten für wildfremde Kinder und die eigene Tochter zieht als Ninja mit Nyx, der Göttin der Nacht, auf der Suche nach Süssem um die Häuser.

Halloween wird uns traditionell aufgedrückt. Aufgedrückt habe ich den Wiener Würsten, die es an diesem Tag zu Mittag gab, falschen Blätterteig.
Das wollte ich schon lange mal ausprobieren.

Ich nahm sechs Frankfurter Würstchen, halbierte sie, wickelte den Teig drum und bekam ein dutzend knusprige Mumien.

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Mumifiziertes Dutzend.

Wer den Teig selbst ausprobieren möchte, bekommt nun das

Rezept für falschen Blätterteig :

  • Kalte Butter (250 g)
  • Magerquark (250 g)
  • und Mehl (250 g) – gerne auch Vollkornmehl (ich nahm halb/ halb)

zu gleichen Teilen – 200 g von jedem hätten für meine sechs Würste gereicht.
Wird das Gebäck herzhaft, zusätzlich noch eine Prise Salz und Peffer.

  1. Das Mehl, Salz und Pfeffer und den Quark in einer Schüssel verkneten.
  2. Die Butter blättrig schneiden und ebenso einarbeiten.
  3. Den Teig für eine Stunde kühl stellen, was zur Not aus Zeitgründen wohl auch wegfallen kann.
  4. Wie Blätterteig verarbeiten und im Ofen bei ca. 200°C Ober- und Unterhitze goldbraun ausbacken, das dauert ungefähr 15 – 20 Minuten – je nach Form

Ich habe den Teig auf dem bemehlten Küchentisch in etwa 5 mm dick ausgerollt, in Streifen geschnitten und damit meine Mumien fabriziert. Das Backen dauerte gut 20 Minuten. Die Augen wurden abschliessend aus Senf mit einem Zahnstocher aufgetupft.

Blöd jetzt, das erst nach Halloween zu veröffentlichen – nein, so blöd ist das gar nicht, denn die Mumien lassen sich ja auch einfach so aus Spass oder zum Kindergeburtstag, zur flippigen Party o.ä. herstellen. Und aus Blätterteig (und Wiener Würstchen) lassen sich ebenso diese schwer beeindruckenden Wienerli Kissen zubereiten.

Als Beilage gab es bei uns zu den Mumien übrigens untoten Kartoffelbrei und Mangoldsumpf. Hat prima geschmeckt.

Dampf! Du Nudel.

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Keine Schleichwerbung, eher eine Dampfgarung.

Warum Dampfnudeln? Ich habe sie bis heute nur zweimal gegessen. Einmal bei meiner Mutter und ein andermal im Ferienheim.

Beide Male war ich nicht sonderlich begeistert.

Was nun letztlich meine Meinung änderte, war die Tatsache, dass es sich bei der süssen Variante ohnehin um eine Art Zopfteig handelt. Und diesen – von meiner grossen Tochter hergestellt – fand ich bis jetzt immer recht wohlschmeckend.

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Diese Dampfnudeln schmecken vorzüglich. Die Klümpchen in der Vanillesosse – versehentlich zu hoch erhitztes Eigelb – fallen dabei nicht ins Gewicht.

Ein weiterer Grund waren die Provinz Kriminalromane von Rita Falk, von denen ich alle fünf in gerade mal einer guten Woche gelesen habe. In diesen werden bayrische Schmankerln verdrückt, dass sich dabei die Bauchdecken bedenklich spannen (mir ging es schon beim Lesen so) – nebenbei werden auch Kriminalfälle gelöst.

Besonders lecker sind diese regionalen Spezialitäten, wenn sie von der Oma gekocht werden.

Ihre Dampfnudeln sind sogar so fein, dass ihnen gar ein ganzes Buch dem Titel nach gewidmet wurde. Dieses wurde übrigens im letzten Jahr sogar verfilmt.

Genug der Vorrede. Im Anhang dieser Bücher befinden sich jedenfalls die Rezepte der Oma. Und dieses habe ich nun nachgekocht:

Dampfnudeln mit Vanillesosse (ca. 4 Portionen):

Für die Nudeln:

  • 250 g Mehl (ich nahm normales und Vollkornmehl zu gleichen Teilen plus ein Weetabix), zusätzlich etwas Mehl für die Arbeitsfläche
  • 125 ml Milch für den Teig, zusätzlich etwas für die Hefe und den Topf, in dem die Nudeln gegart werden
  • 20 g frische Hefe
  • 1 EL Zucker für den Teig, zusätzlich 2 TL, oder nach Belieben für den Topf
  • 30 g Butter für den Teig, zusätzlich 10 – 20 g, oder nach Belieben für den Topf
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zusätzlich wird an Material benötigt:

  • 1 Flacher Topf oder Pfanne mit gut schliessendem Deckel (kein Dampfloch)
  • Einige Geschirrtücher zum Abdecken der Nudeln und zum Abdichten des Deckels

Für die Vanillesosse:

  • 250 ml Milch
  • 50 – 70 g Zucker (50 g reichen)
  • 2 Eigelb, eines reicht zur Not auch
  • 1 Vanilleschote oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 EL Mehl

Nun zur Zubereitung der Dampfnudeln:

Die Hefe in etwas lauwarmer Milch (ca. 2 – 3 EL bei Zimmertemperatur sollten genügen) in einem Tiegel auflösen.

Die 30 g Butter in einem Topf (der kann später noch für die Vanillesosse weiterbenutzt werden) schmelzen.

Das Mehl, eine Prise Salz, den EL Zucker, das Ei, die geschmolzene Butter und die aufgelöste Hefe in einer Schüssel vermischen, die 125 ml Milch hinzufügen und alles miteinander verkneten.
Im Originalrezept wurde dies mit einem Kochlöffel getan. Ich nahm das Handrührgerät und die Knethaken und vermengte alles so lange, bis sich der Teig vom Schüsselrand zu lösen begann. Natürlich musste ich noch etwas Mehl zusätzlich hineingeben, da ich zu viel Milch zum Auflösen der Hefe genommen hatte.

Der Teig wird zugedeckt und kommt an eine warmen Ort, wo er gut zwei Stunden gehen sollte.
Ich habe dazu kurz das Backrohr aufgeheizt. Die Temperatur darin betrug anschliessend  deutlich weniger als 50°C.

Nach den gut zwei Stunden habe ich den Teig erneut kurz durchgeknetet. Ich weiss nicht, ob das jetzt richtig war. Ich mache das bei Hefeteig immer so. Dem Ergebnis hat es jedenfalls nicht geschadet.

Nun nahm ich mit einem Esslöffel walnuss- bis ca. mandarinengrosse Teigstücke aus der Schüssel und formte sie auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Bällchen.

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Bällchen formen – diese sind bereits aufgegangen.

Diese Nudelvorstufe wird nun mit einem angewärmten Küchentuch (sicher ist sicher) bedeckt und geht eine weitere gute Stunde.
Ich muss hier mal anmerken, dass die Dampfnudeln wirklich zeitig begonnen werden sollten, da der Teig ja deutlich lange gehen muss – nicht so wie Pizzateig, der zur Not auch mal mit 40 Minuten auskommt.

Nun gut. die Teigbällchen lagen bei mir nun bedeckt eine knappe Stunde auf dem Küchentisch, die Sonne beschien das Tuch unter dem sie lagen und sorgte für zusätzliche Wärme. Sie hatten sich bereits nach ca. 40 Minuten sichtlich vergrössert und wurden in der anschliessenden Viertelstunde auch nicht mehr merklich grösser. Zeit also die Kochtöpfe vorzubereiten, denn die Dampfnudeln waren mittlerweile ganz schön gross geworden und mit einem Topf kam ich da nie und nimmer hin.

In die Töpfe gab ich je 2 TL Zucker, soviel Milch, dass der Boden gerade bedeckt war und ein grosses Stück Butter. Natürlich geht auch Wasser, aber mit Milch schmeckt es angeblich um Klassen besser. Und was zum Geier ist nun ein grosses Stück Butter? So stand es im Rezept. Ich beschloss 10 g pro Topf sind gross genug.

Das Milch-, Butter-, Zuckergemisch wird kurz aufgekocht. Anschliessend kommen die Nudeln hinein.

Der Deckel kommt auf den Topf, wird mit einem nassen Geschirrtuch abgedichtet und dieser Dampfnudelkochapparat köchelt nun so leise im unteren Drittel der Hitzeregelung vor sich hin.
Wer bitte hat denn so grosse Geschirrtücher, dass die um einen Topfdeckel passen? Mit einer Tischdecke könnte es vielleicht gehen. Ich nahm zwei Tücher für meine grosse Pfanne. Beim anderen Topf kam ich eher schlecht als recht tatsächlich mit einem Geschirrtuch hin.
Die Tücher sind wichtig, da kein Dampf entweichen sollte. Den brauchen ja schliesslich die Nudeln.
In die Töpfe kucken geht währenddessen natürlich schon gleich gar nicht.

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Dampf marsch!.

Die Nudeln köcheln ca. 15 – 20 Minuten vor sich hin. Angeblich sollten sie krachen oder prasseln, sobald sie fertig sind. Ich habe das nicht feststellen können. Vielmehr war es eine Art Zwitschern.

Abschliessend müssen sie noch kurz bei geschlossenem Deckel ruhen, vermutlich damit das Wasser vom Deckel etwas über die Seiten ablaufen kann.

Wird der Deckel letztlich geöffnet, sollte er zuerst nach oben und dann zur Seite wegbewegt werden, damit ja kein restliches Wasser auf die Nudeln tropft. Das mögen die nämlich gar nicht und fallen sonst in sich zusammen.

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Nicht von der Farbe täuschen lassen. Unten sind sie schön braun und knusprig, oben zart und weich. Eine perfekte Kombi.

Zu den Dampfnudeln passt eine Vanillesosse so gut wie Schuhbändel zu Schnürschuhen, das weiss sogar ich mit meiner beschränkten Erfahrung.

Ich fand, dass während des Dampfgarens ein geeigneter Zeitpunkt ist diese herzustellen. Als ich sie servierte war sie gerade noch lauwarm,  das passte prima.

Vanillesosse zu den Nudeln:

Die Vanilleschote (oder den Vanillezucker), den Zucker und die Milch in einen Topf geben und gut aufkochen.

Das Mehl mit dem Eigelb und 1 EL Milch in einer kleinen Schüssel separat vermischen.

Die Mehl-, Ei-, Milchmischung langsam in die heisse Milch giessen und gut verrühren.

Nicht kochen lassen, sonst klumpt’s. So lange rühren, bis sich die Sosse verdickt.

Natürlich kann die Sosse auch komplett abgekühlt und sodann noch mit etwas Schlagrahm verbessert werden.

Das war’s. Die Nudeln aus dem Topf nehmen und mit der Sosse auf einem Teller anrichten.

Die Dampfnudeln wurden bei uns mit drei deutlich positiven und einer unentschiedenen Stimme – vom jüngsten Familienmitglied – sehr gut aufgenommen. Ich soll sie bald wieder einmal machen.

Gut zu wissen, dass es ein Rezept gibt, das quasi direkt aus dem Vorratsschrank heraus hergestellt werden kann, wenn sonst nichts mehr im Hause ist und das zudem noch gut ankommt. Ich werde sie jetzt trotzdem nicht allzu schnell wieder machen (vielleicht übernächste Woche), denn ich sag nur: Kohlenhydrate ohne Ende😦.

Naja, besser schweigen und geniessen und anschliessend einen langen Spaziergang machen und so gleicht sich alles wieder aus.

Die Vanilleschote in der Milch kann übrigens abgewaschen und wiederverwendet werden. Das Vanillearoma ist so stark, dass das öfters geht. Ich hatte meine bereits zweimal zuvor für Milchreis verwendet, daher habe ich sie aufgeschnitten, ausgekratzt, das Mark in die Milch gegeben und die Schote mitgekocht. Danach habe ich sie natürlich weggetan, die Schote.

Viel Spass beim Nachkochen und Schlemmen.

Schnörrli

Schnörrli mit Kraut. Kartoffeln und Meerrettich
Schweinenasen, mir graut’s vor nix!

Jetzt ist ja angeblich die Zeit für Comfort Food. Also das Essen, was genüsslich und oft auch mit sentimentalen Erinnerungen in sich hineingestopft wird.

Für mich ist das jetzt Sauerkraut mit Siedfleisch, Rippli, Speck, Brustspitz und eben auch Schnörrli.

Alles schön langsam über einige Stunden hinweg vor sich hin geköchelt.

Schweinenasen eben. Die sind nämlich gerade jetzt im Super Supermarkt (Megastore) erhältlich. Oder natürlich immer beim Metzger auf Vorbestellung.

Leider wollen die meisten Leute eben nur noch Braten, Schnitzel, Filet oder Steak. Die anderen, durchaus wohlschmeckenden Teile vom Tier – in diesem Falle Schwein, werden verschmäht.

In China gelten sie (besonders die Gnagi) übrigens als Delikatesse und werden auch mittlerweile dorthin exportiert.

Ich erinnere mich beim Essen übrigens an meine Zeit zuhause als Jugendlicher. Mein Vater kaufte hin und wieder mal einen Schweinskopf, sott ihn und bereitete Pressack oder Sulz. Ich habe ab und zu ein Ohr oder eine Schnauze direkt nach dem Garen mit etwas Mehrrettich verdrückt.

Projekt Johannisbeerkuchen

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Ich versuche eine Erinnerung aus meiner Kindheit herzustellen und fluche dabei wie dereinst meine Mutter.

Da werden Kindheitserinnerungen wach. Zufälligerweise entdeckte ich bei den Küchengöttern genau das Rezept, das meine Mutter für ihren Johannisbeerkuchen benutzte. Das abgegriffene Originalrezept selbst gibt es nicht mehr. Ich habe es vor langer Zeit weggeworfen, weil ich mich nicht wagte, diesen Kuchen zu backen. Denn meine Mutter bereitete den Kuchen nur ungern zu, da zu aufwändig.
Und steht er endlich auf dem Tisch, muss er schnell gegessen werden, da er sonst rasch durchweicht.

Nun bin ich aber im Backen etwas geübter und habe dankbare Testesser, die mir dabei halfen, die Ergebnisse aller drei benötigten Anläufe, die ich zum perfekten Johannisbeerkuchen benötigte, zu vertilgen.

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Dappig, wie ich bin, benötigte ich drei Anläufe für dieses Fotofinish.

Schwierig ist der Kuchen nicht. Aufwändig ja, denn es gibt einige Stellen, an denen besondere Sorgfalt geübt werden muss, damit das Ergebnis gelingt. Routinierte Bäcker können auch gleich das Rezept von den Küchengöttern verwenden. Allen anderen werde ich helfen, sie Schritt für Schritt durch den Entstehungsprozess lotsen, damit die Fehler, die ich beging, vermieden werden können.

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Versuch Nummer 1. Schmackhaft ja, schön – eher weniger.

Genug der Vorrede, wir versuchen uns am Johannisbeerkuchen mit Baiserhaube.

Zutaten:

  • 500 g Rote Johannisbeeren
  • 1 Pack/ 1 TL Vanillezucker
  • 150 g weiche Butter
  • 85 g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 225 g Mehl
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Zucker
  • etwas Fett für die Form

Also eigentlich benötigen wir drei Eier, die wir im Anschluss trennen müssen.
Beim Puderzucker bedarf es 75 g für den Teig. Zusätzlich braucht es weitere 2 EL für die Semmelbrösel.

Nun zur Zubereitung:

Die Johannisbeeren waschen und verlesen. Natürlich müssen sie dazu von den Rispen gestreift werden.

Anschliessend werden sie mit dem Vanillezucker in einer Schüssel vermischt und vorerst zur Seite gestellt.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

75 g Puderzucker mit dem Eigelb und der weichen Butter verkneten. Die Küchengötter empfehlen dazu das Handrührgerät mit Schneebesen. Ich nahm die Knethaken😉.

Weiter mit den Knethaken am Rührgerät, knetete ich anschliessend die Masse mit dem Mehl zu einem glatten Teig.

Bei der 26er Springform (antihaft!) habe ich mich nicht mit Backpapier aufgehalten, sondern sie grosszügig mit Butter eingefettet und den Teig direkt darin mit den Händen gleichmässig verteilt. Dabei sollten ca. 3 cm Rand an den Seiten hochgezogen werden.

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Der fertige Mürbeteig wandert bei mir direkt (ohne vorheriges Ausrollen) in eine grosszügig eingefettete 26er antihaft Springform. Dabei 3 cm Rand hochziehen.

Eine Pfanne  leicht erhitzen und darin die 2 EL Semmelbrösel zusammen mit 2 EL Puderzucker anrösten. Dabei entstehen knusprig karamellisierte Klümpchen, die dazu dienen, die überschüssige Flüssigkeit der Johannisbeeren auf dem Boden aufzusaugen.

Ich empfehle dazu im nach hinein keine beschichtete Pfanne, denn die dreimalige Herstellung der Knusperkrümel hat die Beschichtung meiner Pfanne komplett ruiniert.

Während die Semmelbrösel abkühlen, kann der Eischnee zubereitet werden.
Dazu die drei Eiweiss mit dem Zucker (125 g) und einer Prise Salz in einer hohen Schüssel/ Becher und dem Schneebesen unter hoher Geschwindigkeit steif schlagen. Die Küchengötter empfehlen das über einem heissen Wasserbad zu tun. Meine Mutter tat dies auch. Ich habe es unterlassen und es hat gleichwohl funktioniert. Vermutlich wir der Eischnee noch steifer – bei nächster Gelegenheit werde ich das ausprobieren.

Was jedoch viel wichtiger ist, ist es die Eier ganz sauber zu trennen, ohne dass Eigelb zum Eiweiss kommt und auch sonst alles penibel fettfrei zu halten. Fett verhindert nämlich das Entstehen eines festen Schaums und wenn lappiger Schaum verwendet wird (der z. B. für Pfannkuchen immer noch prima geeignet ist), endet es mit Johannisbeeren im Eipudding auf Mürbeteig (s. Versuch Nr. 1).

Was bei mir das erste Mal schiefging, ich weiss es nicht. Ich entschloss mich den laschen Eischaum aus Sparsamkeit dennoch zu verwenden – was kann den so schlimm daran sein – und landete bei einem wenig ansehnlichen Ergebnis.

Ich hoffe, das mit dem Eischnee hat geklappt, denn nun können die gerösteten Semmelbrösel auf dem Kuchenboden verteilt werden.

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Geröstete Semmelbrösel auf dem Kuchenboden saugen später überschüssigen Saft auf.

Die Hälfte des Eischaums wird unter die Johannisbeeren gehoben und kommt auf den Kuchenboden.

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Jetzt wird es ernst. Johannisbeeren und Eischnee auf Kuchenboden: Ready for Take Off!

Der Kuchen kommt nun so, wie er ist, für 20 Minuten in die Mitte des Backofens bei 160°C und Umluft.

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Fertig für die abschliessende Haube.

Ist die Zeit um, sollte er so aussehen, wie das Exemplar oben.

Nun wird der Rest der Baisermasse obenauf gegeben. Dabei sollte diese aus ästhetischen Gründen wolkenartig verteilt werden. Hier ist vielleicht ein noch steiferer Eischnee hilfreich. Dazu gibt es bestimmt auch eigene Mittelchen, die ich aber nicht verwende.

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Die letzte Runde im Ofen steht an.

Jetzt kommt der Johannisbeerkuchen für weitere 20-25 Minuten in den Backofen. Meiner wurde nach 10 Minuten mit Alufolie abgedeckt, damit das Baiser nicht zu dunkel wird und buk weitere 15 Minuten. Danach war er fertig.

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Alles richtig gemacht, Ergebnis perfekt.

Nun sollte er gut eine Stunde abkühlen. Dass das Baiser dabei etwas Zucker ausschwitzt, lässt sich wohl kaum vermeiden. Während des Abkühlens muss die Alufolie aber unbedingt entfernt werden, denn sonst wandert Feuchtigkeit in die Baiserhaube und macht sie wieder weich (mein Fehler bei Versuch 2).

Vorsichtig nun den Rand der Springform entfernen und sich am fertigen Kuchen mit knuspriger Haube laben. Ein grosses Stück habe ich einer lieben Nachbarin geschenkt und sie war schwer beeindruckt.

Der Kuchen schmeckt frisch am besten und sollte wenn möglich noch am gleichen Tag verzehrt werden. Daher war ich auch so spendabel, da ich selbst vielleicht höchstens ein Viertel, also zwei grosse Stück davon esse. Ein kleiner Luxus, der durchaus gelegentlich erlaubt ist, denn bevor ich mir irgendeine Schleckerei kaufe, mache ich mir lieber selbst eine.

Leider ist die Johannisbeerzeit nur kurz und auch schon fast vorbei, aber Stachelbeeren (oder eine rote Beerenmischung aus dem Tiefkühlregal) gehen ebenso.

Wer also mal richtig Eindruck mit diesem köstlichen und aparten, leider fast vergessenen, Sommerklassiker schinden möchte, probiere dieses Rezept.

Ein Achtel des Kuchens hat übrigens:

385 kcal 17 g Fett 52 g Kohlenhydrate 5 g Protein

Spinat Avokado Kuchen

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Ungewöhnlich – in der Tat. Steht der grüne Kuchen aber erst einmal auf dem Tisch, ist er gleich verputzt.

Jetzt spinnt er aber, werdet Ihr euch sicher denken. Tatsächlich habe ich dieses Rezept im wahrsten Sinne des Wortes ersponnen.

Zufälligerweise stiess ich auf ein Kuchenrezept mit Spinat. Als Fett findet dort Olivenöl Verwendung. Das fand ich sehr spannend.

Als letztens in der Nacht ein Sommergewitter herunterging, es immer wieder blitzte und donnerte, musste ich an dieses Rezept und die reifen Avocados in der Küche denken.

Denn das Olivenöl ersetzt doch Butter und die Avocado ist doch die Butter des Waldes, hat gesunde Fette und ist zudem noch grün!

In dem Rezept, das ich fand, wird ausdrücklich zu frischen Spinat geraten, den bekomme ich hier aber nicht immer. Praktischer wäre gefrorener. Eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

Also Tags darauf gefrorenen Blattspinat besorgt, die Mengen- und Temperaturangabe ins metrische System umgerechnet und ans Werk!

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Grün, locker und saftig, dank Spinat und Avocado.

Zutaten:

  • ca. 200 g Tiefkühl Spinat (3 Würfel)
  • 250 g Mehl (ich nahm halb Vollkorn-, halb Weissmehl)
  • 150 g Zucker (im Original ca. 250 g)
  • 3 Eier
  • 1 Avocado
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Salz
  • 15 g Backpulver (ein Päckchen)
  • Vanille einer ausgekratzten Vanilleschote
  • etwas Olivenöl für die Form

Die Zubereitung ist simpel:

  1. Der Spinat kommt in eine Schüssel und darf etwas auftauen.
  2. Die entkernte und geschälte Avocado kommt mit dem Zitronensaft dazu
  3. Alles zusammen wird püriert.
  4. Die Eier werden mir dem Zucker und der Vanille in einer weiteren Schüssel mit dem Rührgerät oder Rührbesen aufgeschlagen.
  5. Die restlichen trockenen Zutaten werden ebenfalls in einer Schüssel gut miteinander vermischt.
  6. In der grössten der drei Schüsseln werden alle Zutaten gut miteinander vermengt. Auf die Reihenfolge habe ich nicht geachtet. Ich habe dazu den Handmixer mit Knethaken genommen.
  7. Eine Kuchenform (Springform) mit dem Olivenöl (oder Butter) einfetten und die Teigmasse einfüllen.
  8. Der Kuchen kommt für ca. 30 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze in die Mitte des Backofens, anschliessend weitere 10 Min. mit Alufolie zugedeckt backen.
  9. Der Kuchen ist durch, wenn bei einem hinein gepieksten Schaschlikspiess keine Teigreste hängen bleiben.
  10. Abschliessend gut auskühlen lassen, denn so schmeckt er am besten.
  11. Wer den Kuchen süsser mag, kann etwas Puderzucker auf sein Stück streuen.

Wir waren alle etwas skeptisch bei dem grünen Kuchen, der da entstanden war. Letztlich war er aber in Rekordtempo weggeputzt (besonders von den Kindern).

Wird er in 12 Stücke geteilt, hat ein Stück ca.:

178 kcal 5 g Fett 28 g Kohlenhydrate 5 g Protein

Röstkartoffelsalat mit Mais

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Ein super Mitbringsel fürs sommerliche Grillfest.

Dieser wunderbare Salat war schneller gegessen, als ich zum Schreiben dieses Beitrags benötigte. Ich war nämlich etwas zögerlich, denn was tun, wenn die Grillsaison schon vorbei sein sollte.

Macht nichts, denn dieser herzhafte Salat eignet sich nicht nur zur Grillbeilage, sondern ist auch eine wärmende und sättigende Speise bei kühleren Temperaturen. Und Mais aus der Dose macht ihn eh saisonunabhängig.
Aber darauf musste ich erst einmal kommen.

Nun, ich habe ihn für meine Frau und mich bereitet, also beziehen sich die Mengenangaben auf zwei Portionen.

Zutaten als Beilage für zwei Personen:

  • 5 – 6 kleine Kartoffeln, klein gewürfelt
  • 1 Dose Mais, abgetropft
  • 80 – 100 g Bratspeck, in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, klein geschnitten
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 2 EL weissen Balsamico
  • Schnittlauch, klein geschnitten – optional

Die Zubereitung ist einfach, die Zutaten köcheln weitgehend in einer schweren Pfanne vor sich hin:

  1. Den Speck in einer vorgeheizten Pfanne auf mittlerer Hitze auslassen und knusprig anbraten.
  2. Die Kartoffeln hinzugeben und so lange köcheln, bis sie gebräunt und gar sind – das kann dauern. Hin und wieder rühren.
  3. Letztlich den Mais dazugeben und anbräunen.
  4. Alles in eine Schüssel geben, die Zwiebeln hinzufügen, mit dem Essig, Salz und Pfeffer abschmecken und den Schnittlauch darüber streuen.

Wer Angst um seinen Speck hat, nimmt ihn nach dem Anbraten aus der Pfanne, lagert ihn auf Küchenkrepp und gibt Ihn zum Schluss wieder zum Salat dazu.

So, so schwer war der Beitrag nun doch nicht, genauso wenig, wie dieser warme Kartoffelsalat schwierig ist. Beide benötigten nur etwas Zeit bei der Entstehung.

Den Salat muss ich bald wieder mal machen, denn unsere grosse Tochter konnte ihn noch gar nicht probieren. Ich selbst fand ihn ok, meine Frau hingegen war schlichtweg begeistert.

Ob das nächste Mal gegrillt wird und ob der Salat dann Beilage oder gar Hauptgericht sein wird, ist noch völlig offen aber eigentlich auch nicht wirklich entscheidend. Denn passend ist dieser Salat immer!

Avocado Schokopudding

Avocado Pudding
Mhhm, oooh, uiii, damit könnte ich mich einreiben!

Selten kommt es vor, dass ich einmal zwei Avocados habe, die beide schnell weg müssen.
Vor kurzem war dies mal der Fall, ein paar Datteln hatte ich zudem noch übrig.

Beste Voraussetzungen, um endlich diesen megaleckeren Avocado Pudding auszuprobieren, der zudem komplett vegan hergestellt werden kann.

Dieses Dessert ist wunderbar schokoladig, cremig, einfach in der Zubereitung, besteht aus natürlichen Zutaten und wird mit einer Prise Fleur de Sel obenauf erst so richtig unwiderstehlich.
Natürlich können auch andere Toppings wie gehackte Nüsse, Pistazien, Sahne, Ricotta, Bananen, etc. – oder sogar mehr Zucker, wem es nicht süss genug ist – verwendet werden.

Jetzt hoffe ich, dass ich bald wieder einmal zwei sehr reife Avocados daheim habe, was allerdings selten vorkommt (s.o.).

Nun genug der Vorrede, wir machen Schokopudding aus Avocados.

Zutaten für vier kleine Portionen:

  • 50 g Kakao Pulver
  • 2 EL Walnussöl
  • 1 Packung Vanillezucker oder Vanille
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 reife Avocados
  • 100 ml Vollmilch oder Mandelmilch für die vegane Option
  • 40 g getrocknete Datteln

Die Zubereitung:

  1. Die Datteln ca. 10 – 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen und abtropfen lassen.
  2. Alle Zutaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Dabei die Milch schluckweise hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  3. Vor dem Servieren kühlstellen.
  4. Toppings nach Belieben.

Für die Zubereitung im Mixer gibt es wohl eine geschickte Reihenfolge, in der die Zutaten hineingegeben und püriert werden (Öl, Datteln, Ahornsirup, Vanille, die Hälfte der Milch, Avocados, Kakao). Bei dem Pürierstab ist das aber scheinbar nicht angebracht.

Dieser gesunde Pudding ist recht herb im Geschmack. Bei Bedarf einfach nachsüssen.

Eine Portion hat ohne Topping übrigens ca.:

345 kcal 27 g Fett 18 g Kohlenhydrate 5 g Protein

Süsse Zucchinipuffer – reloaded

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Ein köstlicher Puffer mit Ahornsirup und Hüttenkäse.

Es gibt Rezepte, die sind so gut, dass sie so oft gemacht werden und dadurch sogar noch besser werden. Das ursprüngliche Rezept habe ich selbst bei Chefkoch eingestellt.

Das hier ist die überarbeitete und sogar noch schmackhaftere Variante, reloaded also!

Wer also Zucchini (hierzulande heissen sie ja Zucchetti) gerne mag, oder parout nicht weiss, was er mit den gurkenartigen Dingern, die im Kühlschrank vor sich hin runzeln, anfangen soll, probiere dieses Rezept. Es ist eines unserer Favoriten. Und selbst ich finde Zucchini nicht so aufregend. Diese Puffer jedoch schon.

Für drei kleinere Portionen – schliesslich kommt ja noch was obendrauf – werden benötigt:

  • 2 kleine Zucchini
  • 1 mittlere Karotte
  • 2 große Eier
  • 60 ml Milch
  • 2 EL Walnussöl (alternativ Olivenöl)
  • 100 g zarte Haferflocken
  • 1 Weetabix oder 2 EL Weizenkleie
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 Prise Muskat
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • etwas Butter oder Öl zum Rausbraten
  • Als Topping: Ahornsirup, Joghurt, Hüttenkäse, Ricotta oder gebratenen Speck – damit ist der Imbiss dann aber nicht mehr vegetarisch.

Wer es noch süsser mag, gibt einfach 2 EL Rohrzucker zu der Mischung.
Auch gut sind bestimmt: Gehackte Nüsse, 1 geriebener Apfel und Rosinen.

Die Zubereitung 1-2-3…:

  1. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen.
  2. Die nassen Zutaten ebenfalls vermischen.
  3. Nun die trockenen Zutaten mit den feuchten Zutaten gut vermengen.
  4. Die Zucchini, die Karotte und ggf. den Apfel reiben, die Flüssigkeit etwas ausdrücken und mit den Rosinen und Nüssen – falls gewünscht – zum Teig geben.
  5. Den Teig kurz ruhen lassen.
  6. Inzwischen den Backofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  7. Eine schwere Pfanne gut erhitzen und die Puffer (2 – 3 EL der Masse pro Puffer) in heißem Öl oder Butter ausbacken.
  8. Anschließend auf ein gefettetes Backblech oder ein Backblech mit Trennpapier in den vorgeheizten Ofen geben und weitere 10 min. durchgaren lassen.

Die zusätzliche Garzeit im Ofen ist wichtig, damit die Mitte der Puffer nicht matschig ist.

Dann aber schnell damit auf den Tisch und mit dem Lieblingstopping  verputzt!

Eine Portion hat ohne Topping übrigens ca.:

342 kcal 18 g Fett 30 g Kohlenhydrate 13 g Protein

Castagnaccio

Castagnaccio
Vegan und ohne Gluten – das ist doch mal was!

Ein weiteres Mitbringsel meines Freundes aus Norditalien war ein Päckchen Kastanienmehl.

Kastanienmehl, interessant, aber was mache ich damit?
Ein klassisches, veganes und natürlich glutenfreies Rezept (da Kastanienmehl – duh!) ist Castagnaccio, ein Mittelding aus Brot und Kuchen.

Um es anzufertigen benötigte ich folgendes:

  • 300 g Kastanienmehl
  • 4 EL Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • 50 g Rosinen
  • 1 TL Rosmarin, frisch und gehackt, ist natürlich besser
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Wasser
  • 3 EL Zucker
  • etwas Olivenöl für die Backform

Für eine Probe war das ausreichend. Die Menge der Zutaten ergibt ein recht kleines Castagaccio.

Die Zubereitung ist sehr simpel:

  1. Die Rosinen werden zuerst ca. 20 Minuten in heissem Wasser eingeweicht.
  2. Das Kastanienmehl, der Zucker, das Salz und der Rosmarin werden mit dem Öl und dem Wasser zu einem dickflüssigen Teig verrührt.
  3. Die Rosinen abtropfen lassen und zusammen mit den Pinienkernen in den Teig rühren.
  4. Anschliessend habe ich eine Backform, die hoffnungslos zu gross war, mit Olivenöl eingerieben (Backtrennpapier tut’s natürlich auch) und den Teig knapp zweifingerdick aufgebracht.
  5. Der Teig kommt in den Ofen bei 200°C und bäckt dort 45 – 60 Minuten. Ich habe nach 45 Minuten eine Alufolie auf den Teig, damit er nicht zu dunkel wird.

Geschmacklich fand ich das Ganze etwas gewöhnungsbedürftig, durch das Kastanienmehl sehr rauchig im Geschmack, mir zu süss und erinnert etwas an Lebkuchen.
Von fünf möglichen Punkten würde ich 3,5 vergeben.

Sollte ich das Castagnaccio nochmals zubereiten, würde ich den Zucker verringern, den Teig auf ein Backblech streichen und es langsamer bei 150°C backen.

Vermutlich wird dies aber nicht passieren, da ich das Kastanienmehl (in ca. 10 – 20 % des normalen Mehlanteis) in normales Backwerk hineinschmuggele, das schmeckt auch prima.

Entrecôte con zuppa orzo e legumi

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100 g Rindsentrecôte mit Gersten, Bohnen und Linsenrisotto.

Puh, bei diesem Titel habe ich meine spärlichen Italienischkenntnissen schon ausgereizt. Auch die Zutaten haben mich ein wenig herausgefordert.

Anlass war folgender: Ein lieber Freund brachte mir von seinem Abstecher nach Norditalien ein Päckchen Gersten-Hülsenfrüchterisotto (besagte zuppa orzo e legumi), getrocknete Steinpilze und Kastanienmehl mit.

Und auf der Suche nach einer Beilage zum Entrecôte, musste die Packung schliesslich geöffnet werden. Natürlich habe ich die Gerste mit den Hülsenfrüchten nicht über Nacht eingeweicht. Die Entscheidung fiel kurzfristig.

Also musste die Zuppa (170 g für zwei Portionen) mehrmals mit kochendem Wasser eingeweicht und ganze zwei Stunden mit Bohnenkraut geköchelt werden. Währenddessen weichten die Steinpilze ebenfalls im warmen Wasser, das ich aber nicht weiter zum Kochen verwendete, weil ich einen zu erdigen Geschmack befürchtete.

Die Steinpilze durften mitköcheln, abschliessend wurden noch eine handvoll Tomaten, etwas Knoblauch und eine Zwiebel zugegeben und mit mediterranen Kräutern, Brühe und etwas weissem Balsamico abgeschmeckt.

Ein Klacks Philadelphia rundete alles ab. Etwas Petersilie obenauf, fertig.

(Zum Schluss war die Zuppa immer noch zu dünnflüssig, also rührte ich noch schnell ca. 1 EL Polenta zum Binden ein – ein bewährter Trick! ).

Geschmeckt hat es super lecker (lecker Mampfis). Jedoch werde ich das nächste Mal, wenn möglich, ganz korrekt bei der Zubereitung vorgehen:

Zuppa über Nacht einweichen. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, dann die Zuppa köcheln und evtl. mit Weisswein ablöschen. Besonders gut macht sich zu den Steinpilzen bestimmt zuvor gerösteter und kleingeschnittener Speck, der abschliessend unter die Gerste und Hülsenfrüchte gehoben wird.